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Gedenkstein für Gefreiten F. Nielsen

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Gedenkstein für Gefreiten F. Nielsen

Gefreiter F. Nielsen und die Kämpfe am 9. April 1940


Früh am Morgen des 9. April 1940 wurde Dänemark von deutschen Streitkräften angegriffen. In Südjütland entwickelten sich die Morgenstunden rasch zu schweren Kampfhandlungen, bei denen dänische Soldaten Widerstand gegen einen deutlich überlegenen Feind leisteten.

Ein Zugführer aus der Bataillonsreserve in Bjergskov beschrieb die Ereignisse:
„Zehn Minuten nach halb sechs erhielt der Zug den Befehl, dem Bataillonsstab zu folgen, der nach Norden in Richtung Aabenraa fuhr. Beim Kilometerstein 8 wurde der Zug von drei deutschen Kampfflugzeugen, die in etwa 50 Metern Höhe überflogen, mit Maschinengewehrfeuer beschossen. Bei diesem Gefecht wurde Nr. 410 getötet.“

Der gefallene Soldat war der Gefreite Frode Peter Kristian Nielsen. Er wurde während des plötzlichen Luftangriffs getötet – ein Beispiel dafür, wie schnell und heftig der Krieg die dänischen Streitkräfte an diesem Morgen traf.

Er war der Sohn des Kaufmanns Niels K. Nielsen von der Faaborgvej in Odense und Zugführer im FDF, dessen Mitglieder bei seinem Sarg Ehrenwache hielten.


Die Inschrift lautet: „Hier fiel Gefreiter Nr. 410 F. Nielsen vom 4. Bataillon des 2. Regiments am 4. September 1940. Die Zukunft erwächst aus kostbaren Erinnerungen“

Die Schlacht bei Lundtoftbjerg – gesehen durch ein Gemälde


Die Kämpfe bei Lundtoftbjerg am 9. April 1940 zählen zu den intensivsten Zusammenstößen in Südjütland an diesem Morgen. Hier versuchten dänische Soldaten, den deutschen Vormarsch zu bremsen und Zeit zu gewinnen, obwohl die Kräfteverhältnisse ungleich waren.


Ein Gemälde von Thorvald Løndal aus dem Jahr 1954, das die Kämpfe bei Lundtoftbjerg zeigt, vermittelt einen Eindruck von der dramatischen Situation. Durch die Darstellung des Künstlers wird die Ernsthaftigkeit und Intensität des Gefechts deutlich: Soldaten in Stellung, Waffen auf den Feind gerichtet und eine Landschaft geprägt von Unruhe und Bewegung.


Das Gemälde zeigt nicht nur ein konkretes Ereignis, sondern vermittelt auch die Stimmung während der Kämpfe und erinnert uns daran, dass es sich nicht nur um strategische Bewegungen auf einer Karte handelte, sondern um konkrete und gefährliche Situationen für die einzelnen Soldaten.


Die dänischen Soldaten befanden sich im offenen Gelände, wo sie sowohl gegenüber vorrückenden Truppen als auch gegenüber Luftangriffen verwundbar waren. Die Situation erforderte schnelle Entscheidungen und großen Mut.


Bei Lundtoftbjerg gelang es den dänischen Streitkräften vorübergehend, den deutschen Vormarsch aufzuhalten. Die Kämpfe waren hart und kosteten Menschenleben, doch der Einsatz wurde zu einem Symbol für den geleisteten Widerstand trotz schwieriger Bedingungen.

Die Gedenksteine in Sønder Hostrup, Hokkerup und Bjergskov


Am selben Tag wurden Gedenksteine für die gefallenen Soldaten in Hokkerup und Bjergskov enthüllt. Die Gedenksteine markieren die Orte, an denen die Kämpfe stattfanden und dänische Soldaten im Versuch, den deutschen Vormarsch aufzuhalten, ihr Leben verloren.

Die Steine stehen heute als sichtbare Spuren in der Landschaft – eine Erinnerung daran, dass die dramatischen Ereignisse des 9. April 1940 genau hier stattfanden. Sie verknüpfen die Erzählung mit konkreten Orten und ermöglichen es den Besuchern, in die Geschichte einzutreten.

Die Enthüllung der Gedenksteine ist zugleich Ausdruck des Wunsches, die Erinnerung an die Gefallenen und ihren Einsatz zu bewahren. Sie dienen als Treffpunkte bei Gedenkfeiern und als Orte der Besinnung.

Sich an die Geschichte erinnern


Jedes Jahr werden die Ereignisse des 9. April an mehreren Orten in der Region mit Gedenkfeiern begangen, unter anderem am Gedenkstein für Gefreiten F. Nielsen bei Sønder Hostrup.


Hier versammelt man sich, um der Gefallenen zu gedenken und die Erinnerung an die dramatischen Stunden wachzuhalten, in denen der Krieg Dänemark erreichte – und in denen ganz gewöhnliche junge Männer in den Kampf geschickt wurden. 


Bilder, Berichte und Gedenksteine tragen heute dazu bei, die Geschichte lebendig zu halten. Sie geben uns die Möglichkeit, die Ereignisse, die sich hier am 9. April 1940 abspielten, zu verstehen und einzuordnen.